[Heute kommt wir von Davaatseren Munkhjargal einen kurzen Bericht davon, wie das größte Fussballfest der Welt in der Mongolei erlebt wird. Netterweise hat er ihn für uns in deutsch verfasst, denn ich gehe einfach davon aus, dass nicht sehr viele mongolisch können. ]

Am 10.Juni hat die WM begonnen – selbst in der Mongolei, wo es gar keine Fußballliga für die 3,5 Millionen EInwohner gibt. Mit der WM hat sich der Tagesablauf der Menschen verändert: Die Leute verbringen viel Zeit mit Fußballschauen.Während die WM stattfindet, ist die Zeitunterschied für die Fußfans kein Problem.

Auch wenn man früh am nächsten Tag zur Arbeit muss, schaut man mit seinen Freunden den ganzen Abend und die ganze Nacht Fußball – den 6 Stunden Zeitunterschied zum Trotz.Die Pubs und Kneipen passen ihre Öffnungszeiten an die Übertragungszeiten der Spiele an und haben die ganze Nacht geöffnet. Vom kleinsten Pub bis zum größten und feinsten Restaurant – alle zeigen die WM-Übertragungen.Läuft man abends durch die Hauptstadt Ulan Bator, sieht man an allen Ecken und Enden übervolle Bierlokale und Restaurants.

Mindestens zwei Drittel der Gäste sind anhand ihrer Kleidung als große Fußballfans zu erkennen.Größere Restaurants ergänzen die Fußball-Lice-Übertragungen mit Live-Musik und Fußball-WM-Tippspielen.Die bei den mongolischen Fußballfans beliegtesten WM-Teilnehmer sind die Teams von Brasilien, Argentinien, Spanien und natürlich allen voran Deutschland.

Die Fußball-WM hat einen ähnlich starken Einfluss auf das öffentliche Leben der Mongolei wie die beiden großen mongolischen Nationalfeste Tsagaan Sar (Mongolisches Neujahr im Februar) und Naadam (Mongolische Nationalfeiertage im Juli).damu

[Zum Schluss möchte ich noch Daniel Huber dafür danken, dass er diesen kleinen Einblick in die WM Kultur der Mongolei überhaupt möglich gemacht hat. Denn Davaatseren Munkhjargal ist sein Neffe und er hat für uns den Kontakt hergestellt. Wer Interesse an der Mongolei hat, dem kann ich nur http://blog.mongol-tour.de empfehlen. Die Fotos für diese Gastreportage hat der mongolische Maler Batbileg (http://www.art-batbileg.npage.eu) beigesteuert, dem wir auch auf diesem Weg noch herzlich danken möchten.]

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